Mons und Van Gogh Museum

Samstag, 21. März

Pünktlich versammelten sich die Clubmitglieder am Gästehaus zur Abfahrt nach Mons in Belgien.

 

Wegen des grauen Wetters waren wir alle dementsprechend gekleidet und hofften einfach das Beste. Wir wurden nicht enttäuscht, und abgesehen von einem kurzen Schauer konnten wir uns über einen trockenen, teilweise sogar freundlichen Tag freuen.

Nach unserer Ankunft dachten wir zuerst einmal an ein frühes Mittagessen, da unsere englischsprachige Führung durch die Van-Gogh-Ausstellung erst für 13 Uhr und die deutschsprachige für 13:45 Uhr geplant war.

Als wir am Museum eintrafen (nach dem Mittagessen), gab es viel Gelächter beim Erzählen der unterschiedlichen Probleme, die beim Essen aufgetreten und überwunden worden waren.

Leider neigten die Einheimischen dazu, nur in ihrer eigenen Sprache zu kommunizieren, und obwohl Mons den Titel „Weltkulturhauptstadt 2015“ trägt und die Leute weitgehend freundlich waren, war von „Weltkultur“ kaum etwas zu bemerken.

Die englischsprachige Gruppe war begeistert von der Museumsführung.

Unser Guide war humorvoll und sehr bewandert. Er führte uns zu den besonders interessanten Exponaten und legte uns ans Herz, die anderen Gemälde auf jeden Fall auch anzusehen.

Wir verließen das Museum beschwingt und mit dem Gefühl, den Menschen Van Gogh und seine Malerei nun besser zu verstehen.

Als die englische Führung beendet war, fanden wir zu unserer Überraschung die Teilnehmer der deutschen Führung, die fast eine Stunde nach unserer beginnen sollte, bereits wartend vor.

Leider hatte diese Gruppe mit ihrem deutschsprachigen Guide nicht so viel Glück gehabt.

Die Führung hatte eine halbe Stunde früher als angekündigt begonnen, bevor überhaupt alle Teilnehmer versammelt waren. Diese wurden durch die Ausstellung gehetzt und hatten kaum Zeit, die Gemälde zu betrachten.

Wir hatten anschließend noch Zeit für etwas Sightseeing oder Einkäufe in der Stadt.

Einige von uns genossen Kaffee, Kuchen und Eiscreme in den für die Region typischen Cafés.

Als wir den Bus bestiegen, hatten wir das Glück, noch eine Prozession an uns vorbei laufen zu sehen. Manche konnten Fotos der bunten und ungewöhnlichen Ansammlung von tanzenden Gestalten machen. So kam unser Besuch in Mons zu einem fröhlichen und quirligen Ende.

Bilder können Sie in der Fotogalerie finden.