Ein erlebnisreicher Tag in Antwerpen

Samstag, den 22. September 2018

Unsere diesjährige Herbst-Exkursion führte uns am 22. September 2018 nach Antwerpen, dieser bedeutende Kultur-, Hafen-  und Handelsstadt an der Schelde, deren Geschichte bis weit in das Mittelalter reicht.

An der Fahrt nahmen 49 Clubmitglieder teil, darunter viele ausländische Mitarbeiter mit ihren Familien. Mit dem Bus fuhren wir nach Antwerpen, das wir nach zweistündiger Fahrt erreichten. Dort konnten unsere Mitglieder zwischen einer deutsch- bzw.  englischsprachigen Stadtführung wählen.  Beide Führungen begannen im alten Hafen, nahe dem Stadtzentrum. Als Erstes besichtigten wir den alten Fischmarkt. Wir erfuhren, dass wegen des starken Verkehrs auf der Schelde in und um Antwerpen keine Brücken, sondern nur mehrere Tunnel existieren. Wir besichtigten den Tunnel am Fischmarkt , wobei es mit dem Fahrstuhl 31 Meter in die Tiefe ging, dann warfen wir  einen Blick in den 572 Meter langen Tunnel und aufwärts ging es per Rolltreppe. Dieser 1933 erbaute Tunnel galt zu seiner Zeit als eine technische Meisterleistung. Weiter ging es durch die belebte Hoogstraat zum repräsentativen Anwesen der Drucker- und Verlegerfamilie Plantin / Moretus. Dort besichtigten wir den großen Innenhof mit seiner gepflegten barocken Gartenanlage. Das nächste Ziel war der Grote Markt mit seinem prachtvollen - leider zur Zeit - eingerüsteten Rathaus und den schönen Gildehäusern im Renaissancestil, die vom Reichtum dieser Stadt zeugen. Dann gingen  wir zur nahe gelegenen  gotischen Liebfrauenkirche, mit ihrem 123 Meter hohen Turm. In der Kirchen kann man zahlreiche von Rubens geschaffene Altar-Gemälde besichtigen. Danach führte uns der Weg zum Schoenemarkt mit dem berühmten Rubens Denkmal, dem bedeutendsten Sohn der Stadt. Ganz in der Nähe des Marktes befindet sich auch das 1933 erbaute Hochhaus mit einer Höhe von 96 Metern. Während des Rundgang bereicherte unser Stadtführer viele Fakten mit originellen Anekdoten. Ferner berichtete er auch über die bedeutende Rolle des Diamantenhandels, der neben dem Hafen, der petrochemischen Industrie und dem Tourismus zu den wichtigsten Einnahmequellen der Stadt zählt.  Nach zweistündiger Führung dankten  wir unserem Guide herzlich  für den informativen Stadtrundgang. Ebenso zufrieden war unsere Gruppe mit  der englischsprachigen Stadtführung.

Den Nachmittag nutzte ein Teil unserer Mitglieder für eine Bummel durch die historische Altstadt, einen Besuch der Liebfrauenkirche bzw. des Plantin/Moretus Museums, während andere Restaurants bzw. Cafes bevorzugten, in denen leckere Muscheln, Fritten oder Waffeln angeboten wurden. Am Ende unserer Reise dankten alle Mitglieder unserem Clubmitglied Myriam mit herzlichen Beifall für die gut organisierte Fahrt.

 

 

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