23. Sept. 2012

Der Morgen war grau und trist, als wir uns am Gästehaus trafen. Bereit für unseren Ausflug an die Mosel, trugen die meisten von uns entweder einen Regenmantel oder hatten einen Schirm dabei.

Der Bus füllte sich schnell, und bald waren wir unterwegs. Zu unserer Überraschung war bei unserer Ankunft in Senheim die Sonne hervor gekommen, und plötzlich verbreitete sich Urlaubsstimmung unter uns.

 

Herr Andreas Schlagkamp wartete schon darauf, uns die Feinheiten der Weine einzuweihen, die von seiner Familie hergestellt werden.

Wir verbrachten eine vergnügliche und sachkundig kommentierte Stunde mit dem passionierten jungen Mann, während der wir Informationen über die Weinherstellung aufnahmen und süffige Weine und Likör probierten. Am Ende der Veranstaltung nutzten viele von uns gern die Gelegenheit und kauften Wein zum Mitnehmen ein.

Wir ließen Senheim hinter uns und fuhren eine kurze Strecke nach Beilstein, einem kleinen, malerischen Dorf mit nur 130 Einwohnern.

Da unsere Stadtführung für 14.30 Uhr geplant war, hatten wir ein wenig Sorge, ob wir noch Zeit für ein Mittagessen haben würden. Beilstein ist in der Tat sehr klein, jedoch handelt es sich bei den meisten Gebäuden entweder um Hotels oder Restaurants, und unsere Mitglieder „verteilten“ sich auf mehrere viel versprechende Gebäude. Wir alle genossen eine leckere Mahlzeit und ausgezeichneten Service.

Pünktlich versammelten wir uns auf dem „Marktplatz“, wo wir unseren Führer erwarteten, der auch zur rechten Zeit eintraf. Dieser war gut informiert, gesprächig und gern bereit, unsere Fragen zu beantworten.

In Anbetracht der Größe des Dorfes und des Mangels an ausgesprochenen Sehenswürdigkeiten, erwiesen sich die vorgetragenen Informationen als zu umfangreich und die dafür aufgewendete Zeit als zu lang für den Großteil der Teilnehmer. Einzeln oder paarweise setzten sie sich von der Gruppe ab, bis diese nur noch halb so groß war. Ich muss gestehen, dass ich aus Höflichkeit bis zum vorletzten Stopp gewartet habe, ehe ich mich unauffällig vom Schauplatz entfernte und die „Klostertreppe“ hinauf stieg, um die Kirche zu besichtigen, einen Kaffee zu trinken und den Ausblick auf die Mosel zu genießen, der durch die wunderbare Nachmittagssonne vergoldet wurde.

Eine Dreiviertelstunde später mussten wir uns die steile Treppe hinunter auf den Weg zum Treffpunkt machen, wo der Bus schon auf uns wartete.

Müde, aber sehr zufrieden mit dieser aktiven und lehrreichen Tour, fuhren wir zurück nach Jülich. (siehe auch das Fotoalbum)

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