Ein Gang durch Jülichs Geschichte

Mittwoch, 3. Oktober

Am 3. Oktober 2018, den "Tag der deutschen Einheit",  hat unser Club die Mitglieder zu einer Stadtführung eingeladen. 

Der Vorstand unseres Clubs konnte für diese  Exkursion Josef Vahsen gewinnen, einen profunden Kenner Jülicher Stadtgeschichte. 45 Mitglieder, darunter viele ausländische Mitglieder mit ihren Familien, waren gekommen und zeigten so ihr Interesse an der Geschichte und Kultur unserer Stadt. Die Führung erfolgte  in deutsch und englisch. Freundlicherweise hatte sich  Andreas Nogga bereit erklärt, den englischsprachigen Part zu übernehmen.

Einleitend verwies unser Stadtführer auf die bewegte Geschichte Jülichs, die bis auf die Römerzeit zurückreicht. Vom Hexenturm, einem ehemaligen mittelalterlichen Stadttor, das heute den Jülicher Kunstverein beherbergt, ging es weiter zum Marktplatz. Dort verwies unser Stadtführer auf die in die Mitte des Marktes eingelassene Gedenkplatte, die an den Erbauer der Festung und der Stadt, Alexandro Pasqualini,  erinnert. Schon vom Marktplatz aus zu sehen war unser nächstes Ziel:  die Zitadelle mit ihren mächtigen Mauern. Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer die Ausführungen zur wechselvollen Geschichte der Zitadelle, die zu den bedeutendsten Festungsbauten nördlich der Alpen zählt. Vorbei an dem großen Standbild der römischen Göttin Minerva - errichtet anlässlich des 50jährigen Bestehens des Forschungszentrum Jülich -  führte uns der Weg auf den Festungswall  weiter zur Johannes-Bastion, von wo sich ein  weiter Ausblick  auf Schlossplatz und Innenstadt bot. Hier erfreute uns  Josef Vahsen überraschend  mit einem Trompetensolo, das an jene Zeit erinnerte, als die Festung noch  als Kaserne genutzt wurde. Bei der Besichtigung einer der Kanonenhöfe erhielten wir einen interessanten Einblick in das Innere der Zitadelle.    Einen schönen Abschluss unserer Stadtführung bildete der Besuch der im Renaissancestil erbauten Schlosskapelle, heute ein Ort, wo regelmäßig  Konzerte, Vorträge und Schülerdarbietungen stattfinden.

Am Ende unseres kleinen Stadtrundganges dankten alle Mitglieder Josef Vahsen mit herzlichem Beifall für seinen anregenden  Stadtrundgang , der uns die historische Festungsstadt Jülich  anschaulich nahe gebracht hat.   Zum Ausklang der Nachmittages  gab es noch ein geselliges Beisammensein im stadtbekannten "Cafe Mainz-Weitz".

 

 

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